6 LMS-Branding-Tipps für Organisationen
Entdecken Sie Tipps zum LMS-Branding für Organisationen, die eine vertraute Lernumgebung und höhere Nutzungszahlen anstreben. Erfahren Sie, wie visuelle und sprachliche Gestaltungselemente das LMS-Branding prägen.


Inhaltsverzeichnis
Dein Lernmanagementsystem (LMS) hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie Lernen innerhalb der Organisation stattfindet. Mitarbeiter loggen sich möglicherweise an hektischen Morgenstunden, am späten Nachmittag oder in kurzen Pausen zwischen Meetings ein. Der Bildschirm, den sie sehen, vermittelt ihnen entweder ein Gefühl der Vertrautheit oder das Gefühl, sich auf unbekanntem Terrain zu befinden.
Es gibt zwei mögliche Szenarien. Entweder sehen die Nutzer eine generische Benutzeroberfläche, die sie schnell wieder vergessen, oder sie sehen eine markenspezifische Oberfläche, die ihnen vertraut und eigenständig erscheint. Letzteres erfordert ein LMS-Branding.
Dafür müssen Sie möglicherweise Schriftarten, Markenfarben, Sprachen und Layouts zu Ihrem LMS hinzufügen. In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen, wie Sie Ihr LMS so gestalten können, dass es Ihre Marke widerspiegelt.
6 Tipps für das LMS-Branding von Organisationen
Werfen wir einen Blick auf einige Möglichkeiten, Ihr LMS mit einer eigenen Marke zu versehen.
1. Passen Sie die visuelle Identität an den Rest Ihrer Marke an.
Die visuelle Identität innerhalb eines Lernmanagementsystems (LMS) sollte das widerspiegeln, was die Nutzer bereits mit der Organisation verbinden. Logo, Farbpalette und Typografie sollten sich vom ersten Besuch an vertraut anfühlen – vom Anmeldebildschirm über das Dashboard bis hin zu den Kursseiten.

Wenn Lernende das System als vertraut empfinden, bewegen sie sich mit weniger Zögern darin, da es so aussieht, als gehöre es zu dem Arbeitsplatz, den sie kennen.
Vergessen Sie nicht die Hintergrundbilder. Fotos oder Illustrationen von Mitarbeitern und Standorten Ihrer Organisation verleihen der Plattform Persönlichkeit. Verwenden Sie dieselben Schriftarten und dieselbe Typografie wie in Ihren anderen offiziellen Dokumenten.
Das Gleiche gilt für Dashboard-Banner. Entwickeln Sie individuelle Banner für Ihr LMS, damit die Lernenden nicht überrascht werden.
2. Benutzerdefinierte Domäne und Anmeldebildschirm verwenden
Eine eigene Domain verleiht dem LMS eine offizielle und vertrauenswürdige Heimat. Lernende sollten eine Adresse wie learn.yourorganization.com sehen, damit sie das LMS bereits vor dem Laden einer Seite als seriös wahrnehmen.
Generische Anbieter-URLs können provisorisch oder fremd wirken. Eine eigene Domain hingegen sorgt für die Integration des LMS in andere interne Systeme wie E-Mail-Portale, Intranets und Support-Tools. Richten Sie dies frühzeitig ein und verwenden Sie dieselbe Domain anschließend in Onboarding-E-Mails, Kalendern und internen Links, um durch Wiederholung Vertrautheit zu schaffen.
Der Anmeldebildschirm ist der erste visuelle Kontrollpunkt. Fügen Sie hier Ihr Logo und Ihre Markenfarben ein. Ergänzen Sie ihn außerdem mit einer kurzen Willkommensnachricht im Stil Ihres Unternehmens. Aktualisieren Sie den Begrüßungstext gelegentlich, um auf Unternehmensereignisse oder andere wichtige Punkte einzugehen. TrainingszyklenDie
Denken Sie auch an die Begrüßungsseiten nach dem Login. Nutzen Sie diese, um Lernende kurz über Neuigkeiten oder die wichtigsten Themen der Woche zu informieren. Heben Sie Ihre aktiven Programme, empfohlenen Kurse, Ressourcen-Hubs und Ankündigungen hervor. Entfernen Sie überflüssige Standard-Widgets aus Ihrem Lernmanagementsystem.

Laden Sie außerdem ein Favicon hoch, damit im LMS-Tab Ihr Logo anstelle eines Standard-Symbols angezeigt wird. Dies hilft Nutzern, die Plattform schnell zu finden, wenn mehrere Tabs geöffnet sind. Passen Sie zudem die Tab-Titel an die internen Namenskonventionen an, damit das LMS einheitlich mit den anderen Tools wirkt, die Mitarbeiter im Arbeitsalltag verwenden.
3. Sprechen Sie in der Sprache Ihrer Organisation.
Ersetzen Sie die Standardsprache des Lernmanagementsystems durch die Begriffe, die Ihr Team bereits im Arbeitsalltag verwendet. Menübezeichnungen, Hilfetexte, Benachrichtigungen und Erinnerungen sollten der Sprache entsprechen, die in Meetings, E-Mails und internen Chats verwendet wird.

Gehen Sie bei den Schaltflächen genauso vor. Verwenden Sie für die Nutzung des Lernmanagementsystems keine generischen Bezeichnungen wie „Absenden“ oder „Abschließen“. Ersetzen Sie diese durch Begriffe, die Mitarbeitende aus ihrem Arbeitsalltag kennen. Beispiele hierfür sind „Fortschritt speichern“, „Als erledigt markieren“, „Modul starten“, „Zum Kurs zurückkehren“ oder „Frage stellen“. Auch Fehlermeldungen und Erinnerungen sollten dem Stil Ihrer Marke entsprechen.
4. Navigation und Layout mit Ihrem Branding versehen

Idealerweise sollten die Kurskategorien, Menübezeichnungen und Bibliotheken Ihres LMS internen Strukturen folgen, die Nutzern aus Handbüchern und Teamordnern bekannt sind. Solche vertrauten Gruppierungen erleichtern es Lernenden, den gesuchten Kurs zu finden, anstatt sich erst durchklicken zu müssen.
Konzentrieren Sie die Dashboards daher auf das, was jetzt Aufmerksamkeit erfordert. Aktive Kurse, bevorstehende Abgabetermine, Pflichtprogramme, gespeicherte Ressourcen und die letzten Aktivitäten sollten Priorität haben.
Da zusätzliche Elemente den Lernprozess verlangsamen, sollten Sie alles entfernen, was Ihre täglichen Lerngewohnheiten nicht unterstützt. Ein übersichtlicheres Layout hilft Nutzern, den nächsten Schritt zu erkennen, ohne durch ablenkende Elemente scrollen zu müssen.
Integrieren Sie nach Möglichkeit rollenbasierte Navigation in Ihr Lernmanagementsystem (LMS). Passen Sie Menüs, Verknüpfungen und Dashboard-Bereiche an die jeweiligen Verantwortlichkeiten an. Dadurch wirkt das LMS persönlicher, da jeder Nutzer einen Bereich sieht, der seine Arbeit widerspiegelt, anstatt eines allgemeinen Layouts für alle.
5. Benutzerdefinierte Grafiken hinzufügen
Ihre Mitarbeiter möchten beim Lernen mit dem Lernmanagementsystem (LMS) keine Standardfotos sehen. Sie fühlen sich wohler, wenn ihnen die Bilder vertraut sind. Ersetzen Sie diese durch Fotos aus Ihren Büros, von Baustellen, aus Schulungsräumen oder von Veranstaltungen. Sie können auch eigene Illustrationen verwenden, die auf Werkzeugen oder Prozessen basieren.
Die verwendeten Bilder sollten Situationen widerspiegeln, denen Mitarbeiter täglich begegnen. Bildschirmdarstellungen realer Umgebungen erleichtern das Verständnis von Schulungsinhalten, da nichts abstrakt oder gestellt wirkt. Dies ist umso wichtiger in einem LMS für das Onboarding, wo erste Eindrücke prägend dafür sind, wie neue Mitarbeiter die Schulung insgesamt in Ihrem Unternehmen wahrnehmen.
Wenn möglich, sollten Sie auch benutzerdefinierte Grafiken verwenden für Erstellung von LMS-InhaltenDazu gehören beispielsweise Kurse und Tutorials. Visuelle Inhalte, die speziell für Ihre Organisation erstellt wurden, sind zeitsparender als generische Inhalte aus Archiven. Lernende, die vertraute Umgebungen und Szenarien vorfinden, fühlen sich im Schulungsprogramm zudem willkommener.
6. Leistungen mit Markenprämien anerkennen
In einem SHRM-ArtikelViele Führungskräfte gaben an, dass Prämienprogramme die Mitarbeiterbindung verbessern. Es sollten jedoch keine willkürlichen Belohnungen sein. Globale Kulturstudie des Instituts Eine Studie ergab, dass 70 % der Mitarbeiter Anerkennung als sinnvoll empfinden, wenn sie personalisiert ist.
Für die Belohnungen in Ihrem LMS sollten Sie daher einen individuellen Ansatz wählen. Zertifikate und Abzeichen sollten dieselben Farben, Schriftarten und dasselbe Logo wie die offiziellen Dokumente Ihrer Organisation verwenden. Digitale Abzeichen können denselben visuellen Regeln folgen, sodass Auszeichnungen in allen Profilen und Bereichen einheitlich dargestellt werden.
Nehmen Sie sich Zeit für die Gestaltung der Zertifikate, damit sich die Lernenden wertgeschätzt fühlen. Professionell gestaltete Zertifikate werden eher ausgedruckt oder intern weitergegeben. Unprofessionelle Layouts oder Standardvorlagen können hingegen zu Enttäuschung führen und sich langfristig negativ auf den Lernerfolg auswirken.

Darüber hinaus sollten Dashboards in einem separaten Bereich erworbene Abzeichen, kürzlich abgeschlossene Kurse und anstehende Meilensteine anzeigen. Druckbare Zertifikate sollten ohne zusätzliche Schritte leicht zugänglich sein. Einige Teams speichern sie auch in den Profilen der Lernenden, sodass alle Daten zentral verwaltet werden.
Wie Coursebox das LMS-Branding unterstützt
Manuelles LMS-Branding mag komplex erscheinen, doch Coursebox vereinfacht den Prozess und gibt Ihnen die volle Kontrolle. Jedes Element, vom Logo bis zur Domain, kann die Identität Ihres Unternehmens widerspiegeln. Lernende können mit einer Plattform interagieren, die sich wie ein Teil Ihrer Organisation anfühlt.

Individuelle Farben, Schriftarten und Favicons verleihen dem LMS ein einheitliches Erscheinungsbild auf Web und Mobilgeräten. Diese Einheitlichkeit setzt sich auf Kursseiten, Dashboards und der mobilen App fort, sodass sich Lernende unabhängig vom verwendeten Gerät – ob Desktop oder Mobilgerät – sofort zurechtfinden.
Coursebox's LMS-Branding Unterstützt vollständig individualisierbare Anmeldeseiten mit Willkommensnachrichten und Handlungsaufforderungen für neue Kurse. Sie können Ihr LMS unter Ihrer eigenen Domain hosten, sodass jede Seite, jede Nachricht und jedes Zertifikat ausschließlich Ihr Branding trägt. Zudem entfernt die Plattform generische Elemente, sodass Lernende niemals mit dem Coursebox-Branding in Berührung kommen.

Markeneigene Zertifikate und Abzeichen lassen sich einfach ausstellen, wobei die visuellen Elemente automatisch an Ihre Markenidentität angepasst werden. KI-gestützte Tools innerhalb von Coursebox Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Erstellung von Kursen, Quizzen, Prüfungen, Karteikarten und Schulungsvideos, die den Markenstil über alle Inhalte hinweg beibehalten.
Coursebox unterstützt außerdem mehrere Sprachen sowie SCORM- und LTI-Inhalte. Organisationen können somit … Marken-LMS-Erfahrung sowohl für interne Teams als auch für externe Kunden ohne zusätzlichen technischen Aufwand.
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Häufig gestellte Fragen zum LMS-Branding
Warum ist LMS-Branding für Organisationen wichtig?
Durch die Gestaltung eines LMS mit eigenem Branding erhält es ein vertrautes Erscheinungsbild, was das Vertrauen der Lernenden in die Plattform stärkt. Es sorgt für Konsistenz mit anderen Unternehmenstools und festigt die Identität des Unternehmens in den gesamten Schulungsprogrammen. Zudem erhöht es die Motivation, da Lernende Kurse eher abschließen, wenn sie sich in der Lernumgebung mit ihrem Arbeitsplatz verbunden fühlen.
Welche Rolle spielen Farbschemata beim LMS-Branding?
Einheitliche Farben in Kursen und Dashboards schaffen visuelle Kohärenz. Die Verwendung bekannter Farbpaletten aus dem Corporate Design Ihres Unternehmens vermittelt ein stimmiges Gesamtbild und hilft Lernenden, die Schulung mit dem Unternehmen zu verknüpfen.
Wie unterstützt Coursebox das LMS-Branding?
Coursebox ermöglicht die vollständige Anpassung von Logos, Farben, Schriftarten und Favicons. Die Plattform hostet Ihr Lernmanagementsystem (LMS) unter Ihrer eigenen Domain. So spiegelt jede Seite, jeder Kurs und jedes Zertifikat die Identität Ihrer Organisation wider, ohne externes Branding preiszugeben.
Lässt sich das LMS-Anmeldeerlebnis personalisieren?
Sie können Anmeldebildschirme mit Ihrem Logo, Willkommensnachrichten und optionalen Handlungsaufforderungen personalisieren, um die Lernplattform einladender zu gestalten. Es ist außerdem hilfreich, die Nachrichten regelmäßig zu wechseln, um auf neue Kurse oder Veranstaltungen hinzuweisen. Ebenso können Sie die Anmeldeerfahrung für bestimmte Lerngruppen (z. B. besonders leistungsstarke Studierende oder Teilnehmende eines Mentoring-Programms) oder Teams personalisieren.
Kann Coursebox das Branding von mobilen Lernumgebungen unterstützen?
Coursebox bietet eine vollständig individualisierte mobile App für iOS und Android. Mitarbeiter können so jederzeit und überall mit ihren Smartphones auf Kurse zugreifen und Zertifikate einsehen.

Travis Clapp
Educational technologist and instructional designer


